[Rezension] Das Sommerversprechen von Elin Hilderbrand


Klappentext:

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert leitet die 48-jährige Dabney die Handelskammer von Nantucket, und jeder kennt und liebt sie. Nicht nur wegen ihres Postens, sondern vor allem, weil sie die inoffizielle Heiratsvermittlerin der Insel ist: Dabney hat schon über vierzig Paare zusammengeführt. Seit ihrer Jugend erkennt sie, ob zwei Menschen zueinander passen. Doch als Dabney erfährt, dass sie Krebs und nur noch wenige Monate zu leben hat, beschließt sie, diese Zeit darauf zu verwenden, die richtigen Partner für die Menschen zu finden, die sie am meisten liebt: für ihren Ehemann, ihren Liebhaber und für ihre Tochter. Die Frage ist nur, was die drei selbst davon halten ...



Eckdaten:


  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442482402
  • ISBN-13: 978-3442482405
  • Originaltitel: The Matchmaker


Das Cover:

Ein romatisch sommerliches Cover, sehr einfach gestaltet und dennoch schön.
Nur finde ich, dass es leider nicht direkt zur Story passt.


Der Inhalt:

Dabney ist 48 und eine von allen gekannte Persönlichkeit in ihrer Heimat Nantucket.
Durch ein frühes Kindheitstrauma ist es ihr unmöglich die Insel zu verlassen.
Sie ist Mutter, Ehefrau, Leiterin der Handelskammer, Kupplerin von schon 42 Paaren und führt ein nahezu perfektes Leben. Wenn da nicht ihr Ex-Freund, der biologische Vater ihrer Tochter, wäre, der plötzlich nach einem Unfall wieder auf Nantucket auftaucht. Seit sie sich das letzte mal sahen, sind 27 Jahre vergangen.


Meine Meinung:

Der Klappentext verrät meiner Meinung nach viel zu viel. Er trifft eher auf das letzte Drittel zu. Dadurch fehlen die Überraschungsmomente und die Spannung geht "flöten". Dies ist noch deutlich ausbaufähig.
Der Schreibstil von Hilderbrand ist sehr entspannend und leicht verständlich. Ich konnte es schnell lesen und war auf das Weitere gespannt. Obwohl ich durch den Klappentext schon das meiste des Geschehens wusste, fehlte doch das Wissen über die Details. Diese haben alles wieder so weit wie möglich rausgerissen.
Die Idee und die Geschichte im allgemeinen sind schön, traurig, rührend, mitfühlend, ungewöhnlich und gehen leicht ins Fantasy-Genre. Eine ungewöhnliche Mischung mit einer dennoch leider nicht 100-prozentig überzeugenden Umsetzung.
Dennoch liebe ich diese Geschichte. Sie hat mich zum Lachen und auch zum Weinen gebracht.

Noch einen großen Dank an den Goldmann-Verlag, der mir dieses schöne Buch zur Verfügung gestellt hat.

4,5 Sterne mit Tendenz zur 4


NEUGIERIG? ---> Klick HIER

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Reihenrezension Last Survivors/Letzte Überlebende von Susan Beth Pfeffer

[Bericht] BücherZirkus im Kohlrabizirkus Leipzig